Saugroboter einrichten

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Den Stellplatz der Station zuerst entscheiden

Die Station bleibt, wo sie steht. Alles andere macht die Karte kaputt. Deshalb ist das die erste Entscheidung, und sie ist wichtiger als die Reihenfolge der Räume.

Was ein guter Platz braucht:

Eine gerade Wand, nicht die Ecke. Links und rechts Platz, davor etwa ein Meter frei. Das Gerät fährt das Dock in einem Bogen an und braucht die Fläche.

Steckdose, die nicht geschaltet ist. Eine Station, die über eine Schalterleiste hängt, ist irgendwann aus, und das Gerät meldet nur, dass es nicht lädt.

Harter Boden. Auf Teppich steht die Station nicht stabil, und das Andocken wird ungenau.

In der Etage, in der am meisten gereinigt wird. Bei mehreren Stockwerken ist das die Hauptetage, siehe mehrere Etagen.

Bei einer Absaugstation kommt dazu, dass sie beim Absaugen kurz sehr laut ist. Direkt neben dem Sofa oder an der Schlafzimmerwand ist das auf Dauer unangenehm.

Die erste Kartenfahrt

Vor dem Start einmal durch die Wohnung gehen und den Boden freimachen. Kabel, Schuhe, Katzennapf, herumliegende Teppichfransen. Diese eine Runde zahlt sich aus, weil die erste Karte die Grundlage für alles Weitere ist.

Türen offen lassen, auch zu Räumen, die später gesperrt werden. Was der Roboter beim ersten Mal nicht sieht, fehlt in der Karte, und Nachtragen ist umständlicher als einmal vollständig fahren.

Tageslicht hilft bei Geräten mit Kamera. Bei reiner LiDAR-Navigation spielt die Beleuchtung keine Rolle.

Wenn dein Gerät nur mit Gyroskop arbeitet, entfällt dieser Schritt. Es speichert keine Karte und fährt stattdessen ein Muster ab.

Räume benennen und teilen

Sobald die Karte steht, lohnt sich eine Viertelstunde in der App.

Räume trennen und zusammenlegen. Offene Wohnküchen erkennt die Automatik oft als einen Raum oder zerlegt sie an einer willkürlichen Stelle. Zieh die Trennlinie dorthin, wo du sie selbst ziehen würdest.

Namen vergeben, die du benutzt. Nicht “Raum 3”, sondern “Küche”. Das ist die Voraussetzung dafür, dass Sprachbefehle und Zeitpläne später Sinn ergeben.

Bodenbelag hinterlegen, wenn das Gerät es anbietet. Danach richtet sich, wo gewischt wird und wo nicht.

Sperrzonen setzen, aber sparsam

Eine No-Go-Zone ist das wirksamste Mittel gegen wiederkehrenden Ärger. Typische Kandidaten:

Der Bereich um Kabel unter dem Schreibtisch. Die Ecke mit dem Kratzbaum oder dem Futternapf. Hohe Teppichkanten, an denen das Gerät regelmäßig hängenbleibt. Offene Treppenabsätze, auch wenn der Absturzsensor funktioniert.

Dazu kommen bei Kombigeräten No-Mop-Zonen für Teppichflächen, falls das Gerät das Pad nicht selbst anhebt.

Was du dagegen nicht tun solltest: die halbe Wohnung sperren, weil irgendwo einmal etwas schiefging. Jede Sperrzone ist Fläche, die nie wieder gereinigt wird.

Zeitpläne zuletzt

Erst wenn Karte und Zonen stehen, ergeben Zeitpläne Sinn. Zwei Muster funktionieren in den meisten Haushalten:

Täglich klein. Jeden Tag ein oder zwei Räume, dafür immer. Das hält den Eintrag niedrig und das Gerät braucht nie lange.

Zweimal wöchentlich groß. Die ganze Fläche, dafür seltener. Passt besser, wenn jemand tagsüber zu Hause ist.

Ob eine Ladung für deine Fläche reicht oder das Gerät zwischenladen muss:

Rechner: Reicht eine Akkuladung für deine Wohnung?

Geschätzte Reinigungsdauer
Nötige Akkulaufzeit mit Reserve

Die Flächenleistung ist eine Rechenannahme, keine Messung. Hersteller geben sie nicht einheitlich an, deshalb kannst du sie oben umstellen. Teppich, Eco- und Turbomodus und das Nachladen zwischendurch verschieben das Ergebnis.

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Die erste Woche beobachten

Lass das Gerät in der ersten Woche laufen, wenn jemand in der Nähe ist. Nicht um einzugreifen, sondern um zu sehen, wo es hängenbleibt. Diese Stellen sind bei jeder Wohnung andere, und sie sind in zehn Minuten behoben, wenn man sie kennt.

Danach gehört zur Routine nur noch das, was unter Wartung steht.

Häufige Fragen

Soll die erste Fahrt mit oder ohne Saugen laufen?

Wenn das Gerät eine reine Kartierungsfahrt anbietet, nimm die. Sie ist schneller und liefert eine sauberere Karte, weil der Roboter nicht ständig für Teppiche und Ecken abbremst. Danach einmal normal durchlaufen lassen.

Warum findet der Roboter die Station nicht mehr?

Fast immer, weil die Station bewegt wurde, zugestellt ist oder zu nah an einer Ecke steht. Die Geräte suchen das Dock an der gespeicherten Position mit etwas Spielraum. Ein freier Bereich links und rechts sowie etwa ein Meter davor lösen das Problem meistens.

Muss ich die Karte neu anlegen, wenn ich Möbel umstelle?

Kleine Veränderungen trägt das Gerät selbst nach. Nach einem Umzug von Räumen oder größeren Umbauten ist eine neue Kartierung sauberer als das Flicken der alten.

Wie lange dauert es, bis das Gerät im Alltag angekommen ist?

Rechne mit ein bis zwei Wochen. In dieser Zeit stellt sich heraus, wo Kabel liegen, welche Teppichkante Ärger macht und zu welcher Uhrzeit es am wenigsten stört. Danach läuft es ohne Eingriff.