Saug- und Wischroboter

Vom einfachen Wischpad bis zur Komplettstation, die das Tuch selbst auswäscht und trocknet. Welches System zu deinem Boden passt, hängt vor allem daran, was du erwartest.

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Drei Wischsysteme, drei Erwartungshaltungen

Das Wischpad ist die einfachste Lösung: ein Tuch, ein kleiner Tank, kein Druck. Für Staubfilm auf Hartboden reicht das, für eingetrocknete Flecken nicht.

Rotierende Mopps sind zwei Scheiben, die sich mit Anpressdruck drehen. Sie lösen deutlich mehr, lassen aber in der Mitte eine schmale Lücke und brauchen eine Station, die sie reinigt.

Die Mopprolle ist eine durchgehende Walze, die während der Fahrt ständig benetzt und wieder abgestreift wird. Sie wischt am gleichmäßigsten und setzt eine Station praktisch voraus.

Der Punkt, an dem günstige Kombigeräte scheitern

Ein nasses Tuch gehört nicht auf den Teppich. Entscheidend ist deshalb die Teppicherkennung und vor allem, wie weit das Gerät das Pad anhebt. Wenige Millimeter genügen für einen flachen Küchenteppich, nicht für Hochflor. Die sicherste Variante sind Systeme, die das Wischmodul vor Teppichräumen komplett in der Station ablegen.

Wann sich eine Komplettstation rechnet

Eine Station mit Frischwassertank füllt zwischendurch nach, wäscht das Tuch aus und trocknet es danach. Letzteres ist kein Luxus: Ein feuchtes Tuch, das nach dem Einsatz in der Station liegen bleibt, riecht nach ein bis zwei Tagen.

Dafür braucht die Station eine feste Stellfläche, Strom und regelmäßiges Nachfüllen. Ob sich der Aufwand lohnt, hängt an deiner Fläche. Der Flächenrechner zeigt dir, ob dein Boden überhaupt in einem Durchgang zu schaffen ist.

Ratgeber zu Saug- und Wischroboter