Rechner rund um den Saugroboter
Drei Fragen entscheiden darüber, ob ein Saugroboter im Alltag nervt oder nicht: Schafft er die Fläche in einem Rutsch, wie oft musst du selbst ran, und was kostet er dich nach dem Kauf noch. Alle drei lassen sich ausrechnen.
Warum diese drei und nicht die Saugkraft
Die Saugkraft in Pascal ist die Zahl, mit der am lautesten geworben wird, und zugleich die, die sich am schlechtesten ausrechnen lässt. Es gibt keine einheitliche Messnorm dafür, und der Wert gilt immer für die stärkste Stufe, die kaum jemand dauerhaft fährt. Was du vergleichen kannst, sind die Zahlen oben: Fläche, Zeit, Intervalle, Kosten. Die hängen nicht an einem Marketingversprechen, sondern an deiner Wohnung.
Woher die Annahmen kommen
Zwei der drei Rechner brauchen eine Annahme, die sich nicht aus Produktdaten ablesen lässt: wie viel Fläche ein Roboter pro Minute schafft und wie viel Schmutz pro Quadratmeter anfällt. Beide Werte stehen in keinem Datenblatt, weil sie von der Wohnung abhängen und nicht vom Gerät. Deshalb sind sie in den Rechnern offen genannt und einstellbar. Wir tun nicht so, als wären es Messwerte.
In welcher Reihenfolge du vorgehst
- Fläche zuerst. Daraus ergibt sich, ob du überhaupt ein Gerät mit langer Laufzeit oder mit Wiederaufnahme nach dem Laden brauchst.
- Dann die Entleerung. Daraus ergibt sich, ob eine Absaugstation für dich Komfort oder Notwendigkeit ist.
- Zuletzt die Folgekosten. Ein günstiges Gerät mit teuren Beuteln kann über drei Jahre teurer sein als das Modell darüber.
Welche Angaben wir aus den Amazon-Daten lesen und welche wir bewusst weglassen, steht unter So vergleichen wir.