Staubbeutel
Kurz erklärt: Auffangbeutel in der Absaugstation, in den der Roboter seinen Staubbehälter entleert.
Eine Absaugstation zieht den Staubbehälter des Roboters in wenigen Sekunden leer und sammelt alles in einem Beutel. Statt alle paar Tage den Behälter auszuklopfen, wechselst du alle paar Wochen einen Beutel. Das ist der eigentliche Komfortgewinn der Station.
Wie lange ein Beutel hält
Das hängt an der Fläche, am Aufkommen und daran, wie oft gefahren wird. Haushalte mit Tieren oder Kindern füllen deutlich schneller als ein Zweipersonenhaushalt mit Hartboden. Die Herstellerangaben gehen meist von günstigen Bedingungen aus.
Statt einer Pauschalzahl lohnt sich die eigene Rechnung mit der eigenen Fläche: der Entleerungsrechner schätzt den Abstand zwischen zwei Beutelwechseln.
Warum der Beutel für Allergiker zählt
Das Entleeren eines Staubbehälters wirbelt Feinstaub auf, und zwar genau den, den man loswerden wollte. Beim Beutelwechsel bleibt der Staub drin. Viele Beutel haben dafür eine Verschlusslasche, die sich beim Herausnehmen selbst schließt.
Für Haushalte mit Allergie ist das zusammen mit einem guten HEPA-Filter das stärkere Argument für eine Station als die reine Bequemlichkeit. Mehr dazu unter Allergie im Haushalt.
Original oder Nachbau
Beutel sind das Verschleißteil mit den größten Preisunterschieden zwischen Hersteller und Drittanbietern. Worauf zu achten ist: die Passform des Kragens, der die Dichtung zur Station herstellt, und die Filterwirkung des Vlieses. Ein Beutel, der nicht richtig sitzt, lässt Staub in die Station.
Beutellose Stationen
Einige Stationen sammeln in einem festen Behälter statt in einem Beutel. Das spart den laufenden Nachkauf, verlagert aber das Entleeren und damit die Staubaufwirbelung zurück zu dir, nur eben seltener. Für Allergiker ist das der schlechtere Weg, für alle anderen eine Frage der Vorliebe.
Vergleiche dazu: Saugroboter mit Absaugstation · Saug-Wisch-Roboter mit Komplettstation