Saugstufe
Kurz erklärt: Einstellbare Leistungsstufe des Saugmotors. Höhere Stufen saugen stärker, kosten aber Akku und machen mehr Geräusch.
Fast jeder Saugroboter hat mehrere Leistungsstufen, meist drei bis vier, von leise bis Turbo. Sie regeln die Drehzahl des Saugmotors und damit drei Dinge gleichzeitig: Saugleistung, Geräusch und Akkuverbrauch.
Welche Stufe wann
Niedrig reicht auf Hartboden für den täglichen Eintrag, also Staub, Krümel und Haare, die obenauf liegen. Wer jeden Tag fahren lässt, kommt damit in den meisten Räumen aus.
Mittel ist der sinnvolle Standard für gemischte Böden und für Haushalte, in denen nicht täglich gereinigt wird.
Hoch oder Turbo gehört dorthin, wo Material tief sitzt, also auf Teppich. Dort hilft die Reserve tatsächlich, siehe Hochflorteppich.
Die passende Frequenz dazu steht unter wie oft ein Saugroboter laufen sollte.
Automatik und Teppichboost
Viele Geräte schalten selbst hoch, sobald die Teppicherkennung anschlägt. Das ist die bequemste Lösung: Grundstufe niedrig lassen, und das Gerät nutzt die Reserve nur dort, wo sie etwas bringt.
Manche Modelle haben zusätzlich eine Automatik, die anhand der Schmutzmenge regelt. Wie zuverlässig das arbeitet, unterscheidet sich stark und steht in keinem Datenblatt.
Warum eine höhere Stufe nicht alles löst
Wenn die Reinigungsleistung nachlässt, ist die stärkere Stufe die naheliegende, aber meist die falsche Reaktion. Die häufigsten Ursachen sind eine zugesetzte Filterfläche und Haare um die Bürstenachse, und gegen beides hilft keine Saugstufe, siehe häufige Probleme.
Was die Zahlen in Pascal dabei aussagen und wo ihre Grenzen liegen, steht im Ratgeber was Pascal bedeutet.
Vergleiche dazu: Saugroboter ab 20.000 Pa · Saugroboter mit Absaugstation