Pascal (Pa)
Kurz erklärt: Einheit für den Unterdruck, mit dem ein Saugroboter saugt. Je höher der Wert, desto stärker der Sog in der höchsten Stufe.
Pascal misst den Unterdruck, den das Gebläse erzeugt. 10.000 Pa bedeutet, dass der Roboter im Saugkanal einen Unterdruck von 10.000 Pascal gegenüber dem Umgebungsdruck aufbauen kann. Die Zahl steht bei Saugrobotern in fast jedem Produkttitel und ist damit das einzige Leistungsmerkmal, das sich über den gesamten Markt hinweg überhaupt ablesen lässt.
Warum der Wert mit Vorsicht zu lesen ist
Es gibt für Saugroboter keine verbindliche Messnorm für Pascal. Jeder Hersteller misst nach eigenem Verfahren, und der genannte Wert gilt immer für die höchste Stufe, die in der Praxis kaum dauerhaft läuft, weil sie laut ist und den Akku schnell leert. Zwei Geräte mit derselben Zahl können deshalb unterschiedlich gut reinigen.
Hinzu kommt: Sog ist nur ein Teil der Rechnung. Wie viel Schmutz tatsächlich im Behälter landet, hängt ebenso an der Bürste, an der Bodenfreiheit der Saugöffnung und daran, wie dicht das Gerät auf dem Boden aufliegt. Eine gute Bürste mit mittlerem Sog holt aus Teppich mehr heraus als ein starkes Gebläse mit schlechter Bürste.
Wofür die Zahl trotzdem taugt
Innerhalb einer Marke bildet Pascal eine saubere Rangfolge ab: Das Modell mit mehr Pa ist dort in der Regel das höher angesiedelte. Und als grobe Schwelle funktioniert der Wert auch zwischen Marken. Wer Hochflorteppich hat oder Tierhaare aus Polstern holen will, ist mit einem Gerät im oberen Bereich des Angebots besser bedient als mit einem Einstiegsmodell.
Deshalb zeigen wir die Zahl in jeder Tabelle und lassen sie filtern, ohne zu behaupten, dass mehr Pascal automatisch sauberer heißt.
Vergleiche dazu: Saugroboter ab 20.000 Pa · Saugroboter mit Absaugstation