Reinigungsmittel

Kurz erklärt: Zusatz im Frischwasser eines Wischroboters. Viele Hersteller erlauben nur eigene Mittel oder gar keine.

Die kurze Antwort: nur, wenn der Hersteller es ausdrücklich erlaubt, und dann sparsam.

Warum Hersteller so zurückhaltend sind

Ein Wischroboter führt Wasser durch dünne Schläuche, Ventile und eine Pumpe. Schaumbildner, Öle und Rückstände setzen diese Wege zu, und das ist der häufigste Grund, warum ein Wassersystem irgendwann nicht mehr dosiert.

Dazu kommt die Station. Bei Geräten mit Moppwäsche läuft das Mittel durch die Waschplatte und in den Schmutzwassertank, wo es weitere Rückstände hinterlässt.

Deshalb schließen viele Hersteller Zusätze ganz aus oder lassen nur das eigene Mittel zu. Wer sich nicht daran hält, riskiert im Schadensfall Diskussionen über die Gewährleistung, siehe Ersatzteile und Garantie.

Was Rückstände auf dem Boden anrichten

Auf glatten Flächen bildet jedes Mittel, das nicht vollständig aufgenommen wird, einen dünnen Film. Der ist je nach Licht als Schleier sichtbar und bindet Staub, sodass der Boden schneller wieder schmutzig wirkt.

Besonders auffällig ist das auf Fliesen und auf dunklem Hartboden. Auf Parkett und Laminat kommt hinzu, dass manche Mittel die Oberflächenbehandlung angreifen.

Was in der Praxis funktioniert

Für den täglichen Durchgang reicht klares Wasser. Ein Roboter wischt Staub und Frisches weg, und dafür braucht es keine Chemie.

Wenn ein Mittel sinnvoll erscheint, dann das vom Hersteller freigegebene, deutlich niedriger dosiert als angegeben. Und nach einigen Durchgängen mit Mittel einmal mit klarem Wasser nachwischen lassen, damit sich nichts aufbaut.

Was ein Wischroboter ohnehin nicht leistet, ist Eingetrocknetes und Fett. Dafür fehlen Druck und Einwirkzeit, und daran ändert auch ein stärkeres Mittel nichts.

Vergleiche dazu: Saugroboter mit Wischfunktion · Saug-Wisch-Roboter mit Komplettstation

Verwandte Begriffe

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