Ladezeit
Kurz erklärt: Zeit, die der Roboter in der Station braucht, bis er wieder vollständig oder ausreichend geladen ist.
Die meisten Saugroboter brauchen mehrere Stunden für eine volle Ladung. Das klingt nach viel, spielt im Alltag aber meist keine Rolle, weil das Gerät zwischen zwei Durchgängen ohnehin steht.
Wichtig wird die Ladezeit erst dann, wenn eine Ladung nicht für die ganze Fläche reicht.
Der Zusammenhang mit großer Fläche
Reicht der Akku nicht aus, fährt das Gerät zur Station, lädt und setzt dort fort, wo es aufgehört hat. Diese Wiederaufnahme ist die eigentlich entscheidende Funktion bei großen Wohnungen.
Entscheidend ist dabei nicht die volle Ladezeit, sondern wie lange das Gerät lädt, bevor es weiterfährt. Manche Modelle warten auf eine volle Ladung, andere nur so lange, bis die Restfläche reicht. Der Unterschied macht aus einem Durchgang entweder zwei Stunden oder einen halben Tag.
Ob bei dir überhaupt zwischengeladen werden muss, rechnet der Flächenrechner aus.
Was die Ladezeit beeinflusst
Die Akkugröße. Ein größerer Akku lädt länger, hält dafür länger durch.
Die Ladeleistung der Station. Hier unterscheiden sich Modelle deutlich, und die Angabe steht selten in den Produktdaten.
Die Temperatur. Sehr kalte oder sehr warme Umgebung verlangsamt den Ladevorgang. Eine Station im ungeheizten Flur im Winter ist dafür ein typischer Fall.
Zur Akkupflege
Saugroboter-Akkus mögen es, in der Station zu stehen. Die Ladeelektronik schaltet ab, sobald voll ist, dauerhaftes Stehen schadet also nicht.
Was dem Akku schadet, ist langes Lagern im leeren Zustand. Wenn das Gerät für Wochen nicht läuft, etwa im Urlaub, sollte es geladen in der Station stehen bleiben und nicht leer in der Ecke.
Wie lange ein Akku insgesamt hält und ob es Ersatz gibt, steht unter Ersatzteile und Garantie.
Vergleiche dazu: Saugroboter mit Absaugstation · Saug-Wisch-Roboter mit Komplettstation